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Ernährung des Jack Russell


Als Nachfahre des Wolfes ist ein Jack Russell Terrier ein Fleischfresser, aber auch Wölfe nehmen pflanzliche Stoffe zu sich, zumindest über die mehr oder weniger stark verdauten Nahrungsresten ihrer Opfer.

Was bedeutet das für die Ernährung eines kleinen Jagdhundes? Prinzipiell ist die Ernährung eines Jack Russell nicht schwieriger oder aufwändiger als die anderer Hunderassen.

Das Futter sollte sowohl Fleisch als auch Getreide, Gemüse und sogar Obst enthalten. Einige Hundehalter berichten, dass ihre Lieblinge sehr wählerisch seien, was das Futter betrifft. Diese Aussage lässt sich aber nicht verallgemeinern.

Ob sich der Halter eines Jack Russell für die Zubereitung von Frischfutter, die Verwendung von Fertigfutter oder für BARF entscheidet, ist vor allen Dingen eine Frage des Geldbeutels und der zur Verfügung stehenden Zeit – möglich sind alle Verfahren, vorausgesetzt der Halter beachtet das Alter und die Bedürfnisse seines Jack Russell.

Zahl der Mahlzeiten

Welpen Futter Jack Russell Terrier
Welpen benötigen einen anderen Speiseplan als erwachsene Jack Russell Terrier

Kommt der junge Welpe im Alter von etwa 10 Wochen in sein neues Zuhause, sollte er zunächst viermal täglich Futter bekommen. Du kannst den Züchter nach den bisherigen Fressgewohnheiten des Welpen befragen und diesen Rhythmus zunächst einmal weiter beibehalten.

Reste, die nach etwa 15 Minuten nicht aufgefressen sind, werden entfernt.

Etwa vier Wochen später reichen 3 Mahlzeiten pro Tag und ab einem halben Jahr kann zur zweimaligen Fütterung übergegangen werden.

Das letzte Futter sollte nicht zu spät am Abend gegeben werden.

Wie viel sollte ein Jack Russell pro Tag fressen?

Hier lassen sich keine verallgemeinernde Aussagen treffen. Die optimale Menge an Futter ist von vielen Faktoren abhängig, die sich zudem im Laufe des Hundelebens ändern können.

Folgende Aspekte beeinflussen die Fütterungsmenge:

  • Alter des Hundes
  • Geschlecht (tragende Hündinnen brauchen z.B. andere Kost und evtl. mehr Futter)
  • Aktueller Ernährungsstatus (ist der Hund übergewichtig, normalgewichtig und wiegt vielleicht zu wenig?)
  • Bewegungsgrad (gemütlicher Seniorenhund, agiler Welpe, Jagdhund, Hundesport)
  • Ist der Terrier kastriert oder unkastriert
  • Was wird gefüttert (Trockenfutter ist energiereicher, als Nassfutter)?
  • Allgemeiner Gesundheitszustand (Nierenkrank, Durchfall/Erbrechen, chronisch krank, fit und gesund etc.)
  • Welche und wie viele Leckerbissen gibt es zwischendurch (sollten in die Tagesration eingeplant werden bzw. von der Fütterungsmenge abgezogen werden)

Bei Fertigfutter findest Du immer Fütterungsempfehlungen auf den Packungen. Ist dort eine Spannbreite angegeben, so orientiere Dich zunächst immer am unteren Ende der Skala. Kontrolliere regelmäßig das Gewicht Deines Hundes. Evtl. musst Du dann die Fütterungsmenge nach oben oder unten korrigieren.


Futterproben Jack Russell
Welches Futter für den Jack Russell?

Selbst zubereitet oder Fertigfutter?

Ernährung für Parson Russell Terrier
Gute Ernährung ist die Grundlage für einen gesunden Parson Russell Terrier ©Foto: Zucht vom Niggeland

Die Frage muss jeder Halter für sich entscheiden, beides hat seine Vor- und Nachteile. Die Verwendung von Fertigfutter spart erheblich Zeit. Haltern, die ihrem Liebling das Futter selbst zubereiten wollen, wird oft empfohlen, das Fleisch abzukochen, um schädliche Keime abzutöten.

Einige Experten halten das für überzogen und weisen darauf hin, dass Wölfe sich ausschließlich von rohem Fleisch ernähren und die starken Säuren im Magen alle Keime zuverlässig töten.

Im Handel wird Trocken- und Nassfutter angeboten, alle Hersteller versichern, dass die Hunde mit ihren Produkten optimal mit allen Nährstoffen versorgt werden und bei der durchgängigen Fütterung mit diesen Erzeugnissen keine Mangelerscheinungen auftreten können. Allerdings zeigt sich bei genauerem Hinsehen, dass man den Angaben der Hersteller nicht blind vertrauen kann.

Ernährung Jack Russell Terrier

Was ist besser: Trocken- oder Nassfutter?

Nassfutter oder Trockenfutter für den Jack Russell? Was ist besser?
Nassfutter oder Trockenfutter für den Jack Russell? Was ist besser?

Bei der Ernährung des Jack Russells scheiden sich die Geister. Einige favorisieren klar das Nassfutter, andere sind Anhänger der Trockenfutterbrocken. Zudem ist die Auswahl in den Tierfachgeschäften einfach überwältigend. Wie soll man sich da nur entscheiden?
Viele Welpen fressen am liebsten, was sie schon beim Züchter bekommen haben. Du kannst dies eine Weile weiterfüttern und später auf Erwachsenenfutter (evtl. von der gleichen Marke) umsteigen. Ansonsten musst Du einfach ausprobieren, was dem Jack Russell gut bekommt und was er gerne mag. Wofür Du Dich letzten Endes entscheidest, hängt natürlich auch von Deinem Budget ab.

Wer möchte, kann beide Fütterungsarten miteinander kombinieren, um die Vorteile beider Varianten miteinander zu vereinen. Der Hund wird sich freuen, wenn er ein wenig Abwechslung im Napf hat. Es gibt jedoch noch die Alternative, den Vierbeiner zu Barfen.

Beide Fütterungsvarianten haben jedenfalls ihre Vor- und Nachteile. Hier sind die Wichtigsten zusammengefasst:

Vorteile Trockenfutter

  • Ist oft die preiswertere Futtervariante
  • Es ist lange haltbar und kann gut auf Vorrat gelagert werden
  • Geruchsarm
  • Trockenfutter enthält mehr Energie, als eine vergleichbare Menge Nassfutter
  • Der Hund braucht kleinere Portionen, um satt zu werden
  • Verstreute Reste um den Futterplatz können schnell aufgehoben werden
  • Harte Futterbrocken unterstützen die Zahnreinigung beim Hund (allerdings nur, wenn der Hund sie nicht im Ganzen runterschlingt)
  • Leicht portionierbar (geeignet für unterwegs/auf Reisen)
  • Als Belohnung fürs Training einsetzbar
  • Umweltfreundlich, da weniger Verpackungsmaterial verwendet wird, als bei Dosen, Schälchen oder Futterbeuteln

Nachteile Trockenfutter

Vorteile und Nachteile Trockenfutter
Vorteile und Nachteile Trockenfutter
  • Wenig Eigengeschmack, weshalb oft Geschmacksverstärker eingesetzt werden
  • Flüssigkeitsbedarf ist nach der Nahrungsaufnahme gesteigert. Bei trinkfaulen Hunden ist dies nachteilig.
  • Harte Brocken sind nicht für alle Hunde geeignet, z.B. Senioren tun sich manchmal mit dem Kauen schwer
  • Enthält oft Konservierungsstoffe
  • Die Futterbrocken quillen im Magen auf. Der Hund bemerkt erst später sein Sättigungsgefühl, weshalb er unter Umständen mehr frisst als nötig.
  • Einige Sorten enthalten viel Getreide und weitere nährstoffarme Füllstoffe
  • Hund setzt viel Kot ab, durch nicht verwertbare Inhaltsstoffe
  • Ungenaue Kennzeichnung von verschiedenen Inhaltsstoffen möglich

Welches Trockenfutter ist für den Jack Russell zu empfehlen?

Ein gutes Trockenfutter für Jack Russell
Ein gutes Trockenfutter für Jack Russell: Wolfsblut

Wir werden immer wieder gefragt welches Trockenfutter zu empfehlen ist. Häufig haben die Hunde mit Durchfall, stumpfen Fell und Kratzen zu kämpfen.

Wichtig ist, dass das Futter Deinem Hund schmeckt und er alle nötigen Nährstoffe erhält. Sehr viele Futtersorten bieten eine ausreichende Versorgung und halten den Hund gesund. Alle sehr guten Futtersorten aufzuzählen ist daher fast unmöglich.

Als Beispiel können wir das Futter von Wolfsblut empfehlen. – Wie gesagt es ist nur ein gutes Futter unter vielen. Die Futtermenge muss dem Umsatz und dem Aktivitätslevel des Hundes angepasst werden.

Infos zu Wolfsblut auf Amazon.de

Warum empfehlen wir dieses Futter?

  • Hoher Fleischanteil
  • Der Hund ist häufig agiler und leistungsfähiger,
  • Er riecht häufig besser
  • Getreidefreies Futter
  • Glänzendes Fell
  • Es gibt neben dieser Sorte von Wolfsblut noch weitere Geschmacksrichtungen mit einem hohen Fleischanteil.
  • Fester Stuhl und optimale Verdauung
  • Gute Verträglichkeit – viele Jack Russell mit Allergien vertragen dieses Futter sehr gut.
  • Kein Kratzen und Lecken der Pfoten mehr

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Vorteile Nassfutter

  • Wie der Name schon sagt, enthält es viel Feuchtigkeit. Die ist gut für den Flüssigkeitshaushalt des Jack Russells.
  • Geschmacklich oft besser als Trockenfutter und darum von vielen Hunden bevorzugt
  • Ältere Hunde und Vierbeiner mit Zahn- und Zahnfleischproblemen können es problemlos fressen, da weich
  • Größere Portionen können durchaus verdrückt werden, ohne dass die Figur des Jack Russells Schaden nimmt, da weniger energiereich

Nachteile Nassfutter

  • Kann ebenfalls zu mehr Kotabsatz führen
  • Enthält manchmal Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker
  • Weniger umweltfreundlich, da viel Abfall entsteht
  • Kennzeichnung von Inhaltsstoffen lässt ebenfalls manchmal zu wünschen übrig

Welches Nassfutter ist für den Jack Russell zu empfehlen?

Jack Russell Nassfutter Empfehlung
Gutes Nassfutter für Jack Russell: Animonda

Wie beim Trockenfutter gibt es auch beim Nassfutter 1001 Möglichkeiten am Markt.

Auch beim Nassfutter ist es wieder wichtig, dass das Futter Deinem Hund schmeckt und er alle nötigen Nährstoffe erhält.

Sehr viele Nassfutter bieten eine ausreichende Versorgung und halten Deinen Hund gesund. Alle sehr guten Futtersorten aufzuzählen ist daher auch hier fast unmöglich.

Als Beispiel können wir das Nassfutter von Animonda empfehlen. – ein gutes Futter unter vielen. Des weiteren ist das Nassfutter Rinti zu empfehlen:

Die Futtermenge muss dem Umsatz und dem Aktivitätslevel des Hundes angepasst werden.

Infos zu Animonda auf Amazon.de

Warum empfehlen wir dieses Nassfutter für den Jack Russell?

  • Hoher Fleischanteil
  • garantiert ohne Getreide
  • ohne künstlichen Farbstoffe
  • ohne Konservierungstoffe
  • große Abwechslung für den Hund durch die unterschiedlichen Dosen
  • Glänzendes Fell
  • Fester Stuhl und optimale Verdauung
  • Gute Verträglichkeit – viele Hunde mit Allergien vertragen dieses Futter sehr gut.
  • Kein Kratzen und Lecken der Pfoten mehr

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Und was ist mit BARF?

Viele Infos wie Du Deinen Jack Russell barfen kannst findest Du hier (klick).


Was ist das beste Futter für meinen Jack Russell Terrier?

Es gibt nicht das eine perfekte Hundefutter. Viele Varianten eignen sich als ausgewogene Ernährung für Deinen Jack Russell. Natürlich sollten dabei auch die Vorlieben des Terriers mit einfließen. Denn was bringt das leckerste Fresschen, wenn der Jackie es nicht anrührt?

Weniger wichtig, ob BARF, Trocken- oder Nassfutter im Napf landet ist die Frage, wie gut das Futter selbst ist. Welche Inhaltsstoffe sind im Produkt und wie hochwertig sind diese?

Dabei sollte der Halter immer versuchen, das bestmögliche Produkt in seinem Budget zu finden. Denn natürlich spielt auch der eigenen Geldbeutel eine Rolle bei der Wahl des richtigen Hundefutters.

Was macht gutes Fertigfutter aus?

Wer zum ersten Mal für seinen Hund einkaufen geht, wird von der Auswahl im Fachgeschäft erst einmal erschlagen. Es gibt Schälchen, Dosen und Beutelchen mit Nassfutter sowie kleine und große Säcke Trockenfutter. Viele Läden bieten mittlerweile auch BARF-Produkte an. Entweder abgepackt in Dosen oder als Frischware in der Kühlabteilung.

Natürlich beansprucht jedes Produkt das beste zu sein. Dass wir den Werbeversprechen jedoch nicht immer glauben sollte, versteht sich von selbst.

Viel wichtiger ist ein Blick auf die Zutatenliste. Sie sollte leicht verständlich und überschaubar sein. Je weniger Bestandteile für das Futter verwendet wurden, umso hochwertiger ist es oftmals. Solltest Du beim Durchlesen kaum verstehen, was da eigentlich genau im Futter drin steckt, ist es oftmals kein gutes Produkt.

Orientiere Dich auch nicht allein am Preis oder dem Bekanntheitsgrad einer Marke. Es kann durchaus Produkte geben, die günstiger sind und einen ähnlichen Nährwert haben.

Tipps – So erkennst Du ein hochwertiges Futter

  • Fleisch ist Hauptbestandteil
  • Fisch kann ebenfalls enthalten sein
  • Daneben gibt es Anteile von Obst und Gemüse
  • Enthält Fleischmehl
  • Tiermehl sollte hingegen nicht enthalten sein
  • Schlachtabfälle sind genau gekennzeichnet
  • Getreide und andere Füllstoffe sollten nur sehr wenig oder bestenfalls gar nicht vorhanden sein
  • Ohne Zucker
  • Ohne Konservierungsstoffe
  • Ohne Geschmacksverstärker
  • Ohne Farbstoffe
  • Hochwertige Öle, wie Lachsöl, Omega 3 oder Omega 6 sind enthalten
  • Mit Mineralstoffen und Aminosäuren
  • Alle Inhaltsstoffe inkl. Nebenerzeugnissen sind verständlich gelistet

Speisereste als Hundefutter?

Es hat sich unter Hundehaltern zum Glück herumgesprochen, dass die früher stark verbreitete Praxis, nach dem Mittagessen der Familie die Reste dem Hund zu geben, nicht akzeptabel ist.

Parson Russell Terrier auf dem Sofa
Speisereste und Süssigkeiten sind nicht das ideale Futter für Parson Russell Terrier ©Foto:Zucht vom Niggeland

Ein Jack Russell kann beispielsweise von gesalzenem Fleisch zu hohen Blutdruck oder Nierenkrankheiten bekommen. Hülsenfrüchte sind schwer verdaulich und können beim Hund starke Blähungen und krampfartige Schmerzen verursachen.

Schädlich sind ebenfalls Nüsse. Ihr hoher Phosphorgehalt stört das Wachstum der Knochen. Missbildungen könnten die Folge sein. Konsequent sollte der verantwortungsvolle Halter seinem Jack Russell Schokolade und andere Süßigkeiten verweigern. Mit ihrem hohen Kaloriengehalt sorgen sie auch bei ihm für Übergewicht. Zudem ist Schokolade für Jack Russell Terrier (und natürlich andere Hunde) als Ernährung giftig! Als Belohnung gibt es für den Liebling seine speziellen, nur für ihn bestimmte, Leckerli.

Giftige und unbekömmliche Speisen

  • Schokolade
  • Rosinen
  • Weintrauben
  • Tischreste und Küchenabfälle
  • Aubergine
  • Zwiebeln, Lauch, Knoblauch
  • Tomaten (besonders mit grünen Stellen)
  • Paprika
  • Kuhmilch (führt oft zu Durchfällen)
  • Rohes Schweinefleisch
  • Avocado
  • Mandeln / Nüsse
  • Roher Kohl / rohe Kartoffeln
  • Stark gewürzte / gesalzene Speisen
  • Chili, Peperoni, Jalapenos
  • Koffein
  • Alkohol
  • Obstkerne und Obststeine
  • Pilze (besonders roh gefährlich)Süßstoff

Die Liste ist keinesfalls vollständig und gibt nur einen Überblick.


Ernährungszustand des Jack Russell

Jack Russell ist nicht zu dick.
Stimmt die Ernährung, dann wird der Jack Russell auch nicht zu dick.

Ein gesunder Jack Russell ist rank und schlank und so sollte er bleiben, denn Übergewicht verkürzt auch bei Hunden die Lebenserwartung.

Jack Russell, die durch falsche Ernährung zu dick geworden sind, verlieren ihr typisches, temperamentvolles Wesen und die Bewegungsfreude. Ein Fastentag pro Woche und konsequente Umstellung der Ernährung machen ihn aber bald wieder fit. Am besten einen Diätplan mit einem Tierarzt erstellen.

Glänzt das Fell und ist der JRT putzmunter, kann sein Halter sicher sein, dass es seinem Hund gut geht und seine Ernährung dem anvertrauten Hund alles bietet, was der zum Gesundbleiben braucht.

Anzeichen für einen optimal ernährten Jack Russell

  • Gewicht und Größe liegen im Rahmen des Rassestandards.
  • Das Fell wirkt glänzend, glatt und fühlt sich gut an.
  • Hautprobleme, Schuppen und Haarausfall sind ein Fremdwort.
  • Dein Terrier ist aktiv, munter und bewegungsfreudig.
  • Die Rippen sind beim Abtasten leicht zu finden und nicht unter Fett versteckt
  • Schaue von oben auf Deinen Jack Russell. Du solltest eine leichte Taille sehen.
  • Die Brust sollte tiefer liegen als der Bauch. Hat der Jackie eine gerade Bauchlinie ist er zu dick.
  • Der Kotabsatz ist im Vergleich zur Futtermenge eher gering. Bei minderwertigem Futter kann hingegen wenig verwerten werden und es wird viel Kot abgesetzt.

Werden Jack Russell schnell dick?

Nein. Die flinken Terrier sind sehr bewegungsfreudig und agil und setzen eigentlich nicht so schnell Fett an.

Eigentlich.

Denn natürlich sorgt ein zuwenig an Bewegung kombiniert mit einem zu viel an Futter für einige Extrapfunde. Darum ist es äußerst wichtig, die Fütterungsmenge, an das individuelle Bewegungspensum anzupassen. Ein Jack Russell, der mit seiner alten Besitzerin gemütliche Spaziergänge unternimmt, braucht sicherlich weniger im Napf, als ein Jackie, der mit seinem Frauchen Hundesport ausübt oder ihr Jogging- oder Reitbegleiter ist.

Natürlich kann es auch eine krankheitsbedingte Ursache für Übergewicht geben, aber in der Regel sind es die Besitzer, die Schuld haben und den Vierbeiner zum Beispiel aus falsch verstandener Tierliebe immer wieder mit Leckerchen “verwöhnen”.

Achte auf die Fütterungsempfehlungen auf den Verpackungen und kontrolliere das Gewicht regelmäßig. Der Rassestandard gibt einen guten Anhaltspunkt, wie schwer ein Jack Russell Terrier zu sein hat.

Die Rasse hat eine ideale Größe zwischen 25 – 30 cm. Pro 5 cm Höhe (Widerristhöhe) darf 1 kg gerechnet werden. Daraus ergibt sich, dass ein 25 cm großer Jackie rund 5 kg wiegen darf. Ist Dein Terrier ein großes 30 cm Exemplar, darf er ca. 6 kg wiegen.

Vermeide unbedingt Essen vom Tisch und sei sparsam mit Leckerchen. Gekaufte Belohnungshappen kannst Du prima noch ein wenig kleiner brechen oder schneiden oder Du verwendest besonders kalorienarme Snacks. Empfehlenswert ist, Snacks, die es zwischendurch gibt von der Tagesration anzuziehen.

Bedenke, das alte und kastrierte Hunde generell weniger Energie benötigen. Du findest im Fachhandel spezielles Hundefutter, das auf die Bedürfnisse von Senioren und Kastraten perfekt abgemischt ist.

Wenn der Hund eine Diät machen muss

Einige Pfunde zuviel auf den Rippen sind ruckzuck da, wenn Du als Besitzer nicht aufpasst. Leider wird man die Extrakilos aber nicht so schnell wieder los. Es ist oftmals sogar sehr mühsam, den Hund wieder in seine ursprüngliche Form zu bekommen.

Bestenfalls besprichst Du einen Diätplan mit Deinem Tierarzt. Er kann Dir auch Bewegungsübungen und ein gezieltes Training für den Jack Russell anraten, weil es mit Futterreduzierung allein oft nicht getan ist.

Wichtig: Sollte Dein Jack Russel nicht zu dick, sondern zu dünn sein, wäre ebenfalls ein Gang in die Praxis angeraten. Hunde, die gut fressen aber trotzdem abnehmen haben oft mit Parasiten zu kämpfen. Es könnte aber auch eine Krankheit dahinter stecken.


Ernährungsumstellung – Was beachten?

Viele Hunde vertragen es ohne Probleme, wenn das Futter von heute auf morgen gewechselt wird. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Besonders Welpen sind sehr empfindlich, wenn ihnen plötzlich andere Nahrung vorgesetzt wird. Die Folge sind Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen, wie Durchfall.

Dies kannst Du Deinem Hund ersparen, wenn Du die Futterumstellung langsam und schrittweise vornimmst. Ersetzte einfach bei jeder Mahlzeit immer einen kleinen Teil des gewohnten Futters durch die neue Nahrung. Dabei ist es egal, ob Du von einem Trockenfutter zu einem anderen wechselst (Junior- auf Adult-Futter oder eine andere Marke) oder gar auf eine komplett andere Fütterungsmethode umstellst.

Die Umstellung von Nass- auf Trockenfutter dauert in der Regel am längsten. Denn der Magen hat mehr Arbeit, weil das Futter kaum Feuchtigkeit enthält.

Und wer auf eine Rohkosternährung wie BARF umstellt, wird manchmal mit Erstaunen feststellen, dass die Hunde die Fleischbrocken zunächst nur widerwillig fressen. Dies liegt daran, dass Fertigprodukte oft voll von Geschmacksverstärkern sind, die das Futter schmackhaft machen sollen. Wohingegen die Rohkost für die Hundenase und Zunge zunächst vielleicht etwas fad anmutet.

Gründe für eine Ernährungsumstellung

  • Der Hund ist dem Welpenalter entwachsen und bekommt jetzt die Adult-Futtervariante
  • Du bevorzugst eine andere Fütterungsart
  • Du möchtest auf eine andere Marke umstellen
  • Dein Vierbeiner ist krank und braucht Spezialkost
  • Es ist Zeit für ein Seniorenfutter
  • Der Jack Russell bekommt eine Ausschlussdiät verordnet (Allergie)
  • Dein kastrierter Hund bekommt ein Light- oder Kastratenfutter

Sorge für Abwechslung

Würdest Du gerne jeden Tag das Gleiche essen wollen? Dein Jack Russell auch nicht.

Selbst wenn Trockenfutter sich gut lagern lässt und es praktisch ist, sorge hin und wieder für etwas Abwechslung. Jeden Tag die gleiche Menge, des gleichen Futters in den Napf zu füllen ist bequem, aber eine einseitige Fütterung ist nicht nur fad, sondern kann je nach Produkt auch zu Mangelerscheinungen führen. Warum also nicht die Vorteile von Trocken- und Nassprodukten kombinieren? Du kannst den Jack Russell sogar teilbarfen. Also ab und zu Frischkost anbieten. Das kann Fleisch sein, aber auch Obst und Gemüse.

Du erkennst eine einseitige Fütterung zum Beispiel an:

  • Juckreiz
  • Haarausfall
  • stumpfes Fell
  • Allergien
  • Organprobleme
  • Bewegungsunlust
  • Verdauungsstörungen
  • schwaches Immunsystem

Krankheiten oder Probleme werden oftmals nicht mit einer falschen Ernährung in Zusammenhang gebracht. Der Grund: Mangelerscheinungen entstehen schleichend. Wer würde da schon das Futter verdächtigen, das der Hund schon jahrelang zu fressen bekommt?

Den Auslöser für eine Futtermittelallergie ausfindig zu machen ist schwierig und meist nur durch eine mühsame Ausschlussdiät ausfindig zu machen. Darum steigen viele gleich sofort auf Futter mit wenig Allergiepotential um. Dies enthält oft exotische Fleischsorten, wie Strauß oder Pferd und (ganz wichtig) kein Getreide. Viele Halter, deren Hunde Probleme mit herkömmlichen Futtermitteln haben, steigen auf BARF um.

Um Abwechslung in den Napf zu bringen, füttere zum Beispiel Folgendes:

  • Fleischige rohe Knochen
  • Rohes/gekochtes Fleisch (ohne Knochen)
  • Roher/gekochter Fisch (ohne Gräten)
  • Eier (gekocht oder roh)
  • Reis
  • Nudeln
  • Kartoffeln (gegart)
  • Joghurt
  • Hüttenkäse
  • Äpfel
  • Bananen
  • Möhren
  • Gurke
  • Haferflocken

Kastrierte Jack Russell und Senioren

Wie bei allen anderen Hunderassen ist auch beim Jack Russell Terrier nach der Kastration eine Verringerung des Nahrungsbedarfs zu beachten.

Wird er in der gleichen Weise wie bisher gefüttert, tritt bald Übergewicht mit allen negativen Erscheinungen wie Herz- Kreislauferkrankungen und Schäden an Leber und Nieren auf.


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Darum ist es besser, auf ein Lightfutter umzustellen oder ein weniger energiereiches Futter anzubieten. Anstatt zweimal Trockenfutter könntest Du zum Beispiel eine Mahlzeit durch ein Dosenfutter ersetzen. Es gibt sogar spezielles Futter für Kastraten.

Achte darauf, dass sich Dein Hund weiterhin viel bewegt und aktiv bleibt.

Dies gilt natürlich ebenso für Jack Russell, die schon in die Jahre gekommen sind. Halte den Vierbeiner fit, aber passe das Aktivitätspensum dem Alter an. Den die Senioren werden durchaus etwas gemütlicher und brauchen mehr Schlaf und Ruhepausen. Allerdings fressen viele Exemplare immer noch gern und viel. Hier sollte demnach ebenfalls an eine andere Ernährung gedacht werden.

So gilt es sehr große Knochen vom Speiseplan zu streichen. Sie können nicht nur zu Verletzungen im Maul und abgebrochenen Zähnen führen, sondern auch zu Verstopfung. Zuviel Kalzium fördert außerdem den weißen Knochenkot.

Wenn Dein alter Jack Russell Schwierigkeiten beim Kauen hat, dann feuchte seine Trockenfutterbrocken etwas mit Wasser an oder steige gleich auf Nassfutter um. Achte auf leicht verdauliche Kost mit mehr Ballaststoffen.


Ist ein Fastentag pro Woche sinnvoll?

Nein, Du musst Deinem Jack Russell keinen Fastentag verordnen. Dies ist nicht nötig und bietet ihm gesundheitlich keinerlei Vorteil. Ging man früher davon aus, dass ein Tag ohne Futter entschlackend wirkt, so weiß man heute, dass dies innerhalb von nur 24 Stunden gar nicht wirklich möglich ist. Auch das häufige Argument, der Wolf macht auch nicht jeden Tag Beute, ist nicht wirklich schlüssig. Immerhin würde der Wolf nicht freiwillig fasten, wenn er es nicht müsste. Kann er jedoch kein Tier erlegen, geht er leer aus.

Darum setze Deinen Terrier nur auf Nulldiät, wenn er am nächsten Tag auf den OP-Tisch muss oder gerade an Durchfall oder Erbrechen leidet. Hier kann ein Tag ohne Futter tatsächlich Wunder bewirken, weil der Magen-Darm-Trakt sich beruhigen kann.


Trinkwasser – Bitte immer frisch und sauber

Während der Fressnapf nur zweimal pro Tag beim erwachsenen Hund gefüllt wird, sollte frisches Wasser rund um die Uhr zur freien Verfügung stehen.

Besonders im Sommer ist darauf zu achten, dass ausreichend Wasser vorhanden ist. Übrigens nicht nur im Haus, sondern auch auf Ausflügen und Spaziergängen. Éine kleine Flasche Wasser im Rucksack für den Jack Russell ist darum immer eine gute Idee. Um Trinkwasser in der heißen Jahreszeit zu kühlen, kannst Du ein paar Eiswürfel in den Napf geben.

Reinige den Napf mindestens einmal am Tag mit heißem Wasser, da sich sonst Keime schnell ausbreiten können.

Wenn Dein Terrier Trockenfutter bekommt, ist sein Flüssigkeitsbedarf übrigens höher, als bei gebarften Hunden oder solchen Vierbeinern, die Dosenfutter bekommen (das viel Feuchtigkeit enthält).

Gehört Dein Vierbeiner zu den eher trinkfaulen Hunden, könnte ein Trinkbrunnen helfen. Viele Hunde saufen gerne am sprudelnden Napf.

Wichtig: Auffällige Änderungen im Trinkverhalten sollten immer kritisch beobachtet und mit einem Tierarzt abgeklärt werden.


Warum frisst mein Jack Russell Kot?

Dieses Verhalten wird in der Fachsprache als Koprophagie bezeichnet. Der Vierbeiner frisst entweder seinen eigenen Kot oder den von Artgenossen. Einige Hunde verspeisen aber auch artfremden Kot, zum Beispiel von Wildtieren auf Spaziergängen oder den Windelinhalt von Kindern.

Dieses Verhalten ist natürlich mehr als unerwünscht. Es ist nicht nur eklig, sondern birgt auch ein Gesundheitsrisiko. Bakterien, Viren und auch Parasiten können über Schmierinfektionen auf den Menschen übertragen werden. Besonders gefährdet sind Kinder, die mit dem Terrier spielen, sich abschlecken lassen und nicht nach jedem Streicheln die Hände waschen.

Es gibt einige Erklärungen für diese seltsame Vorliebe:

  • Die Mutterhündin frisst den Kot, um die Welpenkiste sauber zu halten und Fressfeinde nicht anzulocken.
  • Welpen erkunden alles mit dem Mund. Leider auch ihre Hinterlassenschaften. Schnell lassen sie dies aber für gewöhnlich bleiben.
  • Der Kot einiger Tiere riecht scheinbar ansprechend. So wird vermutet, das Häufchen von gebarften Hunden oder bei Futter mit vielen Geschmacksverstärkern einige Vierbeiner nicht widerstehen können zuzulangen.
  • Ernährungsmängel oder stark unterernährte Hunde greifen aus Verzweiflung zu dieser Art “Mahlzeit”.
  • Um Duftstoffe von Rivalen aus dem eigenen Territorium zu entfernen, wird nicht nur das Beinchen gehoben und markiert, sondern die Häufchen des fremden Tieres durch Fressen entfernt.
  • Bauchspeichelerkrankungen können manchmal Koprophagie auslösen.
  • Es kann sich um eine anerzogene Verhaltensstörung handeln. Zum Beispiel hat der Jack Russell gelernt, das er dadurch die Aufmerksamkeit seines Besitzers erhält.

Tipps um Koprophagie abzugewöhnen

  • Abbruchsignale üben (wie “Nein” oder “Aus”).
  • Bis dies funktioniert evtl einen Maulkorb in Betracht ziehen.
  • Den Hund an der kurzen Leine Gassi führen um schnell eingreifen zu können.
  • Kot sofort einsammeln, nachdem der Hund sein Geschäft gemacht hat.
  • Töpfchen- und Windelinhalt von Kindern sofort entsorgen.
  • Sich mehr mit dem Hund beschäftigen.
  • Versuchen ruhig zu bleiben, wenn der Terrier es doch mal schafft Kot zu fressen. Falsches Verhalten also nicht mit Aufmerksamkeit belohnen!
  • Tierarzt um Rat fragen, um Krankheit auszuschließen.
  • Den Hund nach dem Kotabsatz mit etwas ablenken (Leckerli, Spielzeug etc.)

Ist es in Ordnung, wenn mein Hund Gras frisst?

In den allermeisten Fällen ist dies kein Grund zur Sorge. Der grüne Snack hat auch nichts mit einem Nährstoffmangel zu tun, obwohl dies lange Zeit vermutet wurde.

Es gibt Hunde, die knabbern einfach gern am Grün, andere hingegen nutzen die Grashalme, wenn sie sich ein wenig den Magen verstimmt haben. Die Ballaststoffe im Gras bringen nämlich die Verdauung in Schwung.

Allerdings sorgen Gräser und Blätter auch bei vielen Hunden für Brechreiz. So frisst der Vierbeiner instinktiv Gras, um sich zu übergeben und beispielsweise einen verschluckten schwerverdaulichen Gegenstand hervor zu würgen. Dies könnte ein Stück Knochen sein.

Hunde, die lange nichts gefressen haben, fressen hingegen bevorzugt am Morgen vor dem Frühstück Gras, wenn es endlich zum Spaziergang nach draußen geht. Der Grund: ihr Magen ist übersäuert. Übergeben sich die Tiere (meist gelbe Flüssigkeit) fühlen sie sich oft besser. Hier könnte es helfen, die letzte Mahlzeit am Abend ein wenig später zu verfüttern. Sollte danach das morgendliche Gras-Knabbern aufhören, war der leere Magen der Übeltäter.

Auch hier sollte die Angewohnheit des Hundes besser dem Tierarzt mitgeteilt werden. Besonders, wenn Du recht häufig beobachtest, wie der Terrier Gras frisst oder würgen muss, ohne sich jedoch zu erbrechen.


Welches Futter bekommt Dein Jack Russell? Welches Futter für Jack Russell kannst Du empfehlen? Bitte hinterlasse einen Kommentar!

Dieser Beitrag hat 9 Kommentare

  1. Erika Hellriegel

    Wir haben die kleine Lilly seit dem 13.Januar .Sie kommt aus dem Tierschutz aus Portugal.Auf Empfehlung der Vermittlerin füttern wir Nassfutter von Rinti und Trockenfutter .Auffallend viele Haufen und stumpfes Fell machen mich unsicher ,ob das das Richtige ist .Ich füttere sie 3 Mal täglich.Bin auch unsicher von der Menge her ,sie ist sehr gierig. Wieviel ist eigentlich normal für so einen Junghund? Vielen Dank für eine Rückmeldung E. Hellriegel

    1. JackRussell.de

      Hallo Erika!

      Wenn Sie das Gefühl haben, das Futter bekommt Ihrem Jackie nicht, können Sie natürlich wechseln. Dabei sollten Sie aber langsam vorgehen. Um herauszufinden, welches Futtermittel Ihrem Hund bekommt, müssen Sie unter Umständen etwas rumprobieren (aber nicht zu häufig wechseln) oder fragen in einem Hundeforum nach Empfehlungen.

      Was die Menge betrifft: Halten Sie sich an die Empfehlungen der Hersteller. Viele Hunde sind gierig und wissen nicht, wann Schluss ist. So entstehen schnell Extrapfunde. Hat Ihre Lilly ein gutes Gewicht, so halten Sie dies stets im Auge. Wiegen Sie regelmäßig. Nimmt Ihr Hund zu, so reduzieren Sie das Futter wieder etwas.

      Ganz liebe Grüße,
      Vanessa

  2. Ines Bibow

    Unser Jackie ist fast 9 Jahre alt und sehr!!!! Sensibel. Immer wieder Bauchgnietschen und kein Hunger. Wir füttern Wolfsblut Trockenfutter. Bei der kleinsten Aufregung frisst sie nicht und bekommt Bauchweh. Dann folgt das Übliche : Gras fressen, Durchfall… 🤔Was soll ich am besten füttern???? 333

    1. JackRussell.de

      Hallo Ines!

      Möglicherweise wäre es das Beste, Sie bringen Ihren Jackie zu einem Tierarzt. Dieser sollte ausschließen, ob es gesundheitliche Probleme gibt, welche für das Magengrummeln und den Durchfall verantwortlich sind.

      Eine Pauschalaussage, was Sie füttern sollten, kann Ihnen leider niemand geben. Jeder Hund ist anders und was Vierbeiner A super verträgt, kann Vierbeiner B heftig auf den Magen schlagen. Hier hilft nur ausprobieren. Aber wäre es nicht egal, was Sie füttern? Die Aufregung erfolgt sicherlich unabhängig von der Futtergabe und schlägt sich eben im Appetit nieder.

      Ich hoffe, Sie finden eine Lösung.
      Beste Grüße,
      Vanessa

  3. John

    Guten Tag
    Wir bekommen demnächst unseren kleinen Liebling im zarten Alter von 13 Wochen, ich bin allerdings mit dem Trockenfutter des Züchters nicht zufrieden, da es relativ viel Getreide beinhaltet und auch so nicht so gut wirkt und würde daher gern von Anfang an das Futter umstellen, damit der Kleine auch optimal ernährt ist, er bekommt beim Züchter bisher Nassfutter und trockenfutter gemischt und wir werden das nassfutter erstmal beibehalten und nur das andere Trockenfutter verwenden, ist dabei zu erwarten, das der Hund damit zurecht kommt? Denn eigentlich ist das nassfutter ja sowieso geschmacksintensiv und sollte das trockenfutter doch fast komplett überdecken, da sollte es doch nicht weiter zu Komplikationen kommen oder?

    1. JackRussell.de

      Hallo John!
      Ja, das geschmacksintensive Nassfutter übertüncht vermutlich schon den Geschmack des neuen Trockenfutters. Es kann demnach gut sein, dass Euer Jack Russell damit ausgetrickst wird 🙂
      Aber bei einer Futterumstellung sollte man dennoch lieber schrittweise vorgehen und die Marke langsam ersetzen, denn das ungewohnte Futter (in dem Fall das neue Trockenfutter), kann Durchfall und Erbrechen auslösen. Vielleicht gibt der Züchter ja eine kleine Menge des gewohnten Futters mit oder ihr kauft nur einen kleinen Sack davon?
      Ich wünsche jedenfalls viel Spaß und viel Vorfreude auf den Neuankömmling.
      Alles Liebe,
      Vanessa

  4. Melli

    HALLO, unser Jack Russell ist bereits 15 Jahre alt und hatte immer wieder mit Verdauungsproblemen zu tun. Wir haben bisher deshalb immer Trockenfutter gefüttert, weil er das einfach am Besten vertragen hat. Nun tut er sich aber schwer mit dem Kauen, also haben wir angefangen das Trockenfutter aufzuweichen. Das gefällt ihm aber scheinbar garnicht. Wenn wir in der Vergangenheit Feuchtfutter gekauft haben, egal von welcher Marke, endete das auch immer in Durchfall, nicht selten sehr heftig. Jetz habe ich ihm immer Milchreis in Hühnerbrühe gekocht und das Fleisch püriert und untergemischt (weil er sonst nur die Brocken raussammelt) Das schaffe ich aber nicht immer…. Habt ihr Tipps was wir alternativ machen können? Vielen Dank und LG Melli

    1. JackRussell.de

      Hallo Melli!
      Vielleicht das Trockenfutter zerkleinern? ich weiß nicht, wie groß die Brocken sind, aber gibt es die Möglichkeit, die Kroketten einfach etwas zu zermahlen? Muss ja kein Puder sein 😉 Oder das Trockenfutter mit etwas Feuchtfutter mischen? Das weicht ja die Brocken auch etwas auf und sorgt für etwas mehr Geschmack.
      Oder evtl. das Trockenfutter mit der Hühnerbrühe einweichen, anstatt mit Wasser?
      Das wären jetzt so die Ideen, die ich habe. Ob es hilft weiß ich nicht. Vielleicht meldet sich noch jemand zu Wort.
      Liebe Grüße und dem Jackie bald wieder einen guten Appetit.
      Vanessa

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