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Jack Russell Steckbrief


Vor der Anschaffung eines Hundes sollte immer dessen Einsatz berücksichtigt werden. Das gilt ganz besonders für Rassehunde, da diesen neben dem charakteristischen Aussehen immer auch spezielle Wesenszüge angezüchtet werden.

Gerade kleine Hunde wie der Jack Russell Terrier werden dabei oftmals völlig fehl interpretiert. Der Russell Terrier ist wie alle Terrier eine Hunderasse, die als Jagdhund gezüchtet wurde. Dementsprechend ist auch der Charakter geprägt. Selbstverständlich eignen sich solche Hunde durchaus als hervorragende Familienhunde, solange sie die Haltung des Hundes seinem Wesen entspricht.

Die Größe vom Jack Russell Terrier

Jack Russell Charakter
Der Jack Jack Russell hat ein sehr großes Ausdauervermögen.

Nach der FCI ist der Jack Russell Terrier ausschließlich der aus Australien stammende, kleinere Russell Terrier ein anerkannter Jack Russell Terrier. Sein Körper ist lang, die Beine sind kurz. Im Ruhezustand darf die Rute nach unten hängen, beim Gehen sollte sie selbstbewusst nach oben getragen werden. Durch einen auffälligen Brustumfang strahlt der Russell Terrier Kraft und Stärke aus. Auch der restliche Körperbau ist muskulös.

FCI Standard No 345 Jack Russell Terrier
FCI Standard No 345 Jack Russell Terrier

Die Wiederrishöhe des Jack Russell Terriers beträgt zwischen 25 und 30 cm. Das Gewicht sollte, der angegebenen Größen entsprechend zwischen fünf und sechs Kilogramm liegen.

Der Umfang des Brustkorbs beträgt ebenfalls abhängig von der Höhe des Terriers zwischen 40 und 43 cm. Das Fell ist entweder glatt, rau oder stichelhaarig. Weiß dominiert das gesamte Fell (mindestens 51 Prozent), Abzeichen sind in Braun, Schwarz und von Isabell bis Lohfarben gestattet. Auch dreifarbig (Tricolor) ist erlaubt. Die Ohren sind von mittlerer Länge und hängen. Im Hängen sehen sie v-förmig aus.

Das Wesen vom Jack Russell Terrier

Zunächst ist der Jack Russel Terrier wie alle Terrier ein Gebrauchshund, nämlich ein Jagdhund. Nicht nur die Form des Terriers entspricht dabei den bevorzugten Jagdeinsätzen, ebenso das Wesen.

Jack Russell Wesen
Ein großer Teil vom Jack Russell Wesen ist durch seine Jagdzucht geprägt.

Beim Jack Russell Terrier bedeutet das ein stattliches Selbstbewusstsein, gefolgt von hoher Aufmerksamkeit und Beherztheit. Sie sind sehr lernfähig, unerschrocken und von hoher Ausdauer geprägt. Der allgemeine Wesenszug ist ausgesprochen freundlich, aber lebhaft aktiv.

Dieses hohe Maß an Aktivität ist es auch, das den Jack Russell als

Jack Russell Steckbrief
Jack Russell Steckbrief:selbstbewusst, lernfähig, unerschrocken, ausdauernd, freundlich, lebhaft

Familienhund so beliebt macht. Zudem sind sie ihrem Besitzer oder ihrer Familie gegenüber sehr loyal. Das äußerst sich einerseits im ständigen Suchen nach Kontakt zum Hundeführer bzw. der Familie.

Andererseits besteht aber auch ein ausgeprägtes Schutzverhalten, das heißt, Hundeführer oder Familie werden verteidigt, was im Verbellen anderer Hunde öfter deutlich wird. Außerdem sind die intelligenten Vierbeiner für jeden Spaß zu haben und ausgesprochen kinderfreundlich. Dennoch ist der Jack Russell Terrier besonnen und begibt sich nicht blindlings in eine Gefahrensituationen.

Vereint mit dem gehörigen Selbstvertrauen kommt man schnell zu dem Schluss, dass der Jack Russell Terrier durchaus der Meinung ist, ein großer Hund zu sein. Allerdings kommt auch die Ausdauer nicht von ungefähr, daher können die Terrier auch zu Sturheit neigen. Folglich benötigt der Jack Russell Terrier eine strenge, beherzte Führung und eine gute Erziehung.

Der Jack Russell Terrier als Jagdgebrauchshund

Der Parson Russell Terrier ist etwas größer als der Jack Russell Terrier. @Foto: Zucht vom Niggeland
Der Parson Russell Terrier ist etwas größer als der Jack Russell Terrier. @Foto: Zucht vom Niggeland

Der Jack Russell besitzt große Ausdauer, er wurde gerne für Treibjagden eingesetzt. Außerdem ist er ein ausgezeichneter Totsucher und aufgrund seines Körperbaus gut zum Stöbern im Bau geeignet.

Seine große Passion für das Wasser ist besonders bei der Jagd auf Federwild ein Vorteil. Jagdbegleithundeprüfungen legt der Jack Russell Terrier mit Bravour ab. Bei einem Einsatz als Jagdgebrauchshund ist das Kupieren der Rute gestattet.

Sein Einsatz in der Familie

Jack Russell als Familienhund
Der Jack Russell ist ein sehr beliebter Familienhund.

Als Ersthund ist der Jack Russell Terrier nicht unbedingt geeignet, da er eben etwas Erfahrung und Durchsetzungsvermögen fordert. Das ist seiner ursprünglichen Bestimmung als Jagdgebrauchshund geschuldet.

Ist der Jack Russell aber erst gut erzogen, gibt es kaum einen besseren Familienhund. Die Terrier gehören zu den langlebigen Rassen, ein Alter von bis zu 18 Jahren ist daher keine Seltenheit. Trotz der typischen Probleme jeder gezüchteten Hunderasse mit Erbkrankheiten handelt es sich beim Jack Russel Terrier um einen robusten, sehr gesunden Hund.

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Da ich Ende des Jahres mit der Arbeit aufhören werde und sehr aktiv und beweglich bin, wünsche ich mir sehnlichst einen Jack Russel (Welpe).
    Mein Mann, total faul und unbeweglich, hat Angst, dass der Hund uns „über den Kopf wächst“. Hat so viel negatives über Terriers gehört, dass er jetzt richtig Angst hat, dass der Hund uns Probleme macht.
    Ich habe gesagt: Jack Russel oder gar keine!
    Wer gibt mir eine guten Ratschlag? Ich würde mit dem Hund schöne, lange Spaziergänge machen. Das brauche ich, und der Hund auch!! Danke.

    1. Ich würde den Hund NICHT nehmen. Wir haben einen Jack Russell, Daisy, sie ist fast 1 Jahr alt und wir haben sie mit 3 Monaten bekommen. Es ist sehr schwierig den Hund gut zu erziehen und ihm die Sicherheit zu geben, die er braucht und damit er sie auch als Alpha akzeptiert. Wenn die ganze Familie nicht an einem Strang zieht (in diesem Fall sie beide), fällt die ganze Arbeit auf sie. Die Gefahr der Frustration ist sehr hoch.

      1. Hallo Joki,

        wir sehen dies ganz genauso. Bei der Hundehaltung sollten alle sich auf den Hund freuen und an einem Strang ziehen. Wenn jemand nicht mit dem neuen Familienmitglied zu 100 % einverstanden ist, kann schnell Frustration aufkommen.

        Liebe Grüße,
        Vanessa

    2. Hallo Paola,

      eigentlich klingen Ihre Voraussetzungen für die Hundehaltung gut. Viel Zeit ist wichtig, ebenso wie die Möglichkeit dem JRT reichlich Bewegung zukommen zu lassen.

      Allerdings dürfte es schwer werden, wenn Ihr Partner nicht mit der Haltung einverstanden ist. Es wäre schade, wenn der Jack Russell zum ewigen Streitthema werden würde. Dies ist nicht gut für Ihre Beziehung und für den Hund sicherlich auch nicht.

      Vielleicht einigen Sie sich auf eine andere Rasse oder Sie geben Ihrem Mann ein paar Bücher über Jackies zu lesen? Problemhunde, also solche, die einem über den Kopf wachsen, haben meist keine solide Erziehung genossen. Negative Berichte und Erfahrungen über bzw. mit den Jack Russell sind in den meisten Fällen also „hausgemacht“ und haben mit der Rasse an sich nicht viel zu tun.

      Jeder Hund, der nicht erzogen ist, vernachlässigt wird, zu wenig Beschäftigung erhält oder Ähnliches, wird seinen Unmut zeigen, verhaltensauffällig werden oder sich zum Boss aufspielen. Nicht nur ein Jackie.

      Wir hoffen, Sie finden eine Lösung, die zufriedenstellend für alle ist.

      Liebe Grüße,
      Vanessa

  2. Liebe Paola,
    lass Dich bitte nicht verunsichern was einen Jack Russel betrifft, denn es gibt noch mehr gute Gründe sich für einen Hund, auch für einen Jack Russel zu entscheiden.
    Mein Mann und ich sind seit Dezember 2018 beide Rentner und dies war für uns der Antrieb uns einen Hund anzuschaffen, denn freie Zeit ist einfach wichtig. Mein Mann wollte von Anfang an einen Jack Russel als Welpen haben, denn wir sprachen über die Anschaffung schon seit 2017!!!
    Allen denen wir davon erzählt haben, haben bei der Rasse „Jack Russel“ nur gestöhnt und uns gefragt, ob wir überhaupt wissen, was wir uns selber damit antun würden. Hinzu kam, dass zwar mein Mann schon einmal einen Hund hatte, ich selber jedoch noch nie ein Haustier und schon überhaupt keinen Hund im Haushalt kannte und dies 65 Jahre lang. Freunde und Familie haben allesamt die Augen verdreht und uns für verrückt erklärt. Da ich selber viele Jahre Chefin im eigenen Betrieb mit reichlich Mitarbeitern war, habe ich mir gesagt:“Konsequentes Führungsverhalten darin bist du erprobt, Angst musst du nicht haben aber, den notwendigen Respekt vor dieser Aufgabe, alles eben wie immer im Leben.“
    Wichtig ist, aus welcher Zucht stammt der Hund. Wir haben uns für eine Familie mit kleinen Kindern und dem Welpenkasten im Wohnzimmer entschieden. Hier stand und steht die Zucht nicht nur aus monitären Gründen im Vordergrund, sondern auch aus Liebe zu den eigenen Tieren und der Kontakt ist auch über dem Abgabetermin am 07.04.2019 hinaus auch heute noch vorhanden.
    Unser Pepper, ein Rüde, war der jüngste und kleinste Hund aus dem 3er-Wurf.
    Das erste Mal hatten wir vier Wochen nach der Geburt den ersten persönlichen Kontakt zu Pepper und seiner Familie. Er war gerade mal so groß wie ein kleines Meerschweinchen, obwohl jeder der drei Welpen ein Geburtsgewicht von ca. 250g. hatte. Mit seiner Unerschrockenheit hat er mir sofort das Herz gestohlen, für meinen Mann war er von Anfang an der Schönste, Beste und Quirligste vom ganzen Wurf.
    Durch die Aufzucht im Haushalt einer ganz normalen Familie mit Gartenauslauf war er schon sehr gut mit seiner Umwelt vertraut gemacht worden. Weder der robuste Umgang von Kindern noch Staubsauger oder Besucher können ihn erschüttern. Am 07.03.2019 haben wir unseren Kleinen dann abholen können und wir haben es bis heute noch nicht bereut.
    Er ist: total verschmust und anhänglich, bis zur Mittagszeit ist er ruhig und macht seinen Büroschlaf im Körbchen, ab der Mittagszeit benötigt er Auslauf und Beschäftigung, natürlich bekommt er auch mal seine dollen fünf Minuten, das ist ganz normal und man kann ihn aber auch dann noch gut ablenken, am Abend ist er dann auch entsprechend müde und schläft gut ein und durch. Klar macht ein Hund Arbeit und benötigt seinen Zeitaufwand am Tag, dies wird aber durch die Erziehungserfolge mehr als wett gemacht. Liebevolle und konsequente Erziehung, sowie die Verlässlichkeit von Frauchen und Herrchen, gestalten entscheidend mit bei der Wesensart des Hundes. Selbstverständlich haben wir uns auch seine Hundemutter und eine einjährige Hündin aus dem 2018er Wurf, als direkte Schwester (Mia die Hundemama und der Deckhund waren jedesmal identisch) von Pepper gut angeschaut. Beide Hündinnen waren total ruhig in der Wohnung, es gab weder Gekläffe noch wurden wir angeknurrt als wir beim ersten Besuch die vier Wochen alten Welpen auf den Arm genommen haben, Mia lief nur von einer Familie zur anderen Familie und schaute nach ob es ihren Welpen gut ging. Wir waren neun Fremde und vier Familienmitglieder im Wohnzimmer, denn von allen drei Welpen waren die zukünftigen Hundeliebhaber vor Ort und es war schon etwas wuselig. Aber die Ruhe der erwachsenen Hunde und die Erzählungen der Züchterin und ihrem Mann, haben mich in der Absicht einen Jack Russel zu nehmen sehr bestärkt und wir fühlen uns wohl mit unsererem Pepper und lernen selber jeden Tag dazu.
    Sucht Euch einen Züchter, nach Eurem Geschmack, legt nicht soviel Wert darauf, dass man mit dem Hund selber züchten kann, sondern achtet auf die Wesenszüge von der Hundemama, wenn es geht vom Deckrüden oder älteren Geschwister-Hunden, daran kann man einiges erkennen und den Rest machen wir, die Hundehalter, denn wie der Herr so das Gescherr, sagt man nicht umsonst.
    Heute sagen alle was wir für einen tollen Hund haben, meine Tochter ist stolz auf ihre Mama, dass sie so gut mit Pepper zurechtkommt und unsere Freunde sagen: Was ist das für ein feiner Hund mit einem super Wesenszug und so aufgeschlossen wie er allen und allem gegenübersteht.
    In diesem Sinn, von einem ziemlich unerfahrenen Hunde-Frauchen, liebe Grüße und ein glückliches Händchen bei der Hundeauswahl, egal welche Rasse es denn wird.
    Gudrun

    1. Hallo Gudrun!

      Das haben Sie toll geschrieben. Man wächst mit seinen Aufgaben und wer sich vorher informiert und sich den Züchter, die Elterntiere und Welpen genau ansieht, kann sich ein prima Bild machen. Natürlich macht ein Jack Russell viel Arbeit. Ein Welpe sogar noch mehr. Darüber sollte sich jeder im Klaren sein, dann klappt es auch mit Training und Erziehung. Wer sich hingegen kopflos einen Hund anschafft oder nichts über einen Jackie weiß, der erlebt hinterher vielleicht Überraschungen und ist überfordert. Sie haben alles richtig gemacht 🙂

      Ich wünsche Ihnen ganz viel Spaß und Freude mit Pepper.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

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